2015/02/19

Neues Projekt: Studentenbuden



Ich melde mich mal mit ein paar Neuigkeiten zurück. Seit ein paar Wochen arbeite ich an einem Herzensprojekt von mir, welches nun langsam zum Leben erwacht. 

Angefangen hat alles mit einem Wettbewerb, der von meiner Uni jedes Semester ausgeschrieben wird. Gesucht wurden kreative Projekte, welche neben dem Studium realisiert und gefördert werden sollen. Mein Antrag wurde angenommen und deswegen habe ich jetzt die Möglichkeit ohne finanzielle Probleme mal etwas zu machen, worauf ich schon sehr lange Lust habe, nämlich auf kreative Weise etwas gegen die sinnlose Verschwendung von Ressourcen zu unternehmen. 

Das klingt jetzt erstmal sehr öko. Aber jedes Mal, wenn ich einen Tag vorm Sperrmüll durch die Stadt gehe, blutet mir das Herz, wenn ich die ganzen Sachen sehe, die geschreddert werden sollen. Da sind Kommoden mit kleinen Schönheitsfehlern oder super intakte Stühle mit einem hässlichen Polster. Mit ein paar Handgriffen könnte man aus ihnen wahre Schmuckstücke zaubern. Um eine Anleitung zu geben, wie das genau funktionieren kann, wurde das Projekt "Studentenbuden" ins Leben gerufen. 

Der Plan ist, mit Gebrauchtmöbeln eingerichtete Studenten-Wohnungen aus ganz Deutschland zu fotografieren und sich dadurch Inspirationen zu holen. Durch upcycling aufgewertete Möbel stehen dabei in besonderem Fokus, da diese in einer geplanten Workshopreihe nachgemacht werden und dabei Step-by-Step Anleitungen entstehen sollen. Diese Anleitungen werden dann mitsamt der Fotos aus den Studentenbuden in einem kostenlosen EBook zur Verfügung gestellt, damit in Zukunft weniger Möbel auf der Deponie landen. 

Jetzt kommt ihr ins Spiel: Habt ihr selber Gebrauchtmöbel in eurer Wohnung oder eine tolle Idee gehabt, wie man Sperrmüll-Möbel zu neuem Glanz verhelfen kann und Lust, eure Ideen mit der Welt zu teilen? Dann schreibt mir eine Mail an Studentenbuden@gmx.net und ich werde mich bei euch melden.

Über einen Besuch der Projektseite oder ein Like auf Facebook freue ich mich natürlich auch wie Bolle...


2014/11/26

Bye?! Help, it's time for a Change!

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Wie euch vielleicht bereits aufgefallen ist, ist es hier seit ein paar Wochen ziemlich ruhig, um nicht zu sagen mucksmäuschenstill. Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die dazu beigetragen haben. Unter anderem bin ich nun erfolgreiche Bachelorabsolventin (...und alle so yeah!), in allen Ländern der Welt volljährig und seit ein paar Wochen auch frischgebackene Praktikantin bei einer Agentur in Düsseldorf (wer mir bei Instagram folgt hat schon ein paar Impressionen aus meinem neuen Zuhause sehen können). Abschlussarbeitstress, Geburtstagsstress und Umzugsstress gebündelt mit einer großen Portion Inspirationslosigkeit (was kann man erwarten, wenn man tagein, tagaus nur Journals über staubtrockene Wirtschaftstheorien liest und das stilvollste Outfit ein neongrüner Flauschanzug ist?) haben also dafür gesorgt, dass hier nichts mehr aktualisiert wurde.

Das ist die eine Seite. Die andere Sache ist, dass ich allgemein unzufrieden bin mit diesem ganzen Gebilde des "Blogs". Seit fast 3 Jahren bekommt er mehr oder weniger Aufmerksamkeit, Liebe und Pflege. Ich habe mir viele Gedanken gemacht. 

Hey Fuchs, passt das noch mit dir und mir? Oder ist es langsam Zeit, getrennte Wege zu gehen? Liest das überhaupt jemand?

Das Ergebnis meiner Grübeleien war, dass ich auf jeden Fall frischen Wind benötige. Ein Konzept, an dem ich mich orientieren kann, wenn ich mal keine bahnbrechend inspirativen Gedanken habe. Vielleicht auch ein Ziel, auf welches ich hinarbeiten kann. Anfangs habe ich diesen Blog nur für mich selber geschrieben und nie vermutet, dass ich einmal so tolles Feedback bekommen würde. Ich habe nie meine Blogadresse unter Kommentare gepostet. "Wem mein Content gefällt, der findet mich schon ganz von selbst", war mein Gedanke. Und so sind es mittlerweile über 500 Leute, die meinen Wortsalat hier lesen wollen. Unbegreiflich. Wenn mir 500 Leute auf der Straße folgen würden, oh man, das wäre schon verdammt verrückt. Ich bin dankbar für jedes einzelne nette Wort, was hier in den drei Jahren gepostet wurde. Noch dankbarer bin ich dafür, dass hier noch kein einziges böses Wort geschrieben wurde, was im Internet unter dem Deckmantel der Anonymität leider zu einer Seltenheit geworden ist. Danke an euch alle!

Da ich diesen Blog keinesfalls komplett schließen möchte, gehe ich für dieses Jahr nun offiziell in die Winterpause. Die letzten paar Wochen dieses Jahres werde ich zum Umstrukturieren und Ideen finden nutzen und vor allem dem Layout mal wieder ein wenig Frische verleihen. Wundert euch also nicht, wenn die Seite zwischenzeitlich im Chaos versinkt. Im nächsten Jahr geht es weiter, wie Phönix aus der Asche erstrahlt es dann hier in neuem Glanz. 

Nun ist euer Feedback gefragt: Was hat euch in den vergangenen Jahren besonders gefallen, welche Posts habt ihr euch gerne angesehen und was sollte es hier öfter geben? Es ist zugegebenermaßen nicht ganz eindeutig, worum es hier eigentlich geht und der Schwerpunkt wechselt immer mal wieder, je nachdem, was mich am meisten beschäftigt. Welche Themen interessieren euch?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und freue mich schon darauf, 2015 wieder mit voller Energie zurück zu kommen. Bis ganz bald!

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- For the english readers (I know you are out there, Google Analytics told me so): I am currently on a winter break and won't start posting again until January 2015. In the meantime I want to hear your thoughts on this blog - which topics interest you the most, what do you want to see more often? Do you want me to write english versions of the posts? Just drop your thoughts in the comment section below, it would help me so much. See you very soon!

2014/09/10

Das Phänomen des plötzlichen grünen Daumens

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Für Pflanzen und mich sah ich bislang keine rosige Zukunft. Mein letzter Versuch als Kleingärtnerin endete mit massig eingetrockneten Kakteen auf der Fensterbank. Das war vor etwa 7 Jahren. In letzter Zeit ertappe ich mich aber immer öfter dabei, wie ich im Internet nach schönen Pflanzen suche und auf die schönen Blumentöpfe bei Instagram schiele. Vielleicht sollte ich es doch noch einmal probieren, mit den Pflanzen. So schwer kann das doch gar nicht sein. Ein wenig Liebe, ein wenig Licht, ein wenig Wasser. Dazu noch ein kleiner wunderschöner Topf und fertig ist das idyllische grüne Vorzeige-Heim. Und wer sich nicht für eine Pflanze entscheiden kann, oder ein Massensterben von Grünzeug nicht riskieren möchte, für den gibt es auch pflegeleichtes.

2014/09/04

Luxusgüter als Student?


Studenten* sind ja bekanntermaßen immer knapp bei Kasse. Wenn am Anfang des Monats nicht aufs Konto aufgepasst wurde, gibt es die restlichen Wochen eben nur noch Spaghetti mit Tomatenmark (eine, wie ich finde, gar nicht so schlechte Kombi - aber das ist eine andere Geschichte). Wie sich aber trotzdem nach und nach ein paar Luxusgüter hier und da in meinen Schrank geschlichen haben, möchte ich euch mal erzählen, da ich dazu eine Mail bekommen habe (schreibt mir ruhig, ich freue mich immer über jede Mail wie ein Schneekönig).

Zuerst einmal möchte ich betonen, dass mein monatliches Budget weit unter dem BaFöG-Höchstsatz liegt (670€ wären traumhaft!). Da ich aber ein sehr günstiges Minizimmer in einer WG bewohne und wir alle sehr energiesparend leben, habe ich nur wirklich niedrige Wohnkosten. Das ist schon einmal ein Plus, denn bei Wohnkosten kann man ja locker ein halbes Vermögen verschwenden. Stichwort: Prioritäten setzen! Im ersten Studienjahr habe ich noch in einem Einzelapartment gewohnt und pro Monat etwa 120€ mehr gezahlt. Im Jahr sind das mit 1200€ ja umgerechnet schon 10 Acne Canada Schals. Zehn! Nur durch wohnen. 

Es gibt viele Dinge, an denen man sparen kann. Beispielsweise die überteurten Wasserflaschen in der Mensa durch mitgebrachtes Leitungswasser ersetzen. Wobei ich zugeben muss, dass ich mich letztes Semester sehr oft von den gekühlten Cherry Cokes verführen ließ. Shame on me. Aber rein theoretisch ist es möglich! Durch meine "100Dinge für ein Jahr"-Challenge habe ich in den ersten 8 Monaten des Jahres wirklich nur 3 Teile gekauft. Dass ich im August dann eingebrochen bin und wieso und warum erkläre ich noch in einem gesonderten Post. Aber auch vorher habe ich schon lieber auf große Sachen gespart, anstatt mich monatlich bei Zara und Co. einzudecken. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich nicht an Dingen hänge. Wenn ich merke, dass ich etwas nicht mehr trage und es ungenutzt auf meiner Kleiderstange hängt, kommt es weg. Kleiderkreisel ist immer meine Anlaufstelle Nr.1, wenn ich Geld brauche. Vielleicht werde ich eines Tages mal die perfekte Garderobe haben und nichts mehr zum verkaufen haben. Aber bis dahin lohnt es sich auf jeden Fall, für mich unperfekte Dinge loszuwerden und die großen Wünsche im Auge zu behalten.

Meine bisherigen Luxusprodukte, auf die ich gespart und sie mir dann als Belohnung gegönnt habe, sind die die A.P.C Halfmoon Bag, Acne Laurie Bag, der Canada Schal in schwarz und grau, sowie der Raya Cardigan. Alles Stücke, die mich immer noch glücklich machen, wenn ich sie ansehe. Schwarz und Grau sind ja sowieso meine Lieblingsfarben und bei den hochwertigen Materialien werde ich vermutlich auch noch in einem Jahrzehnt Freude an ihnen haben. Das Design ist so schnörkellos, dass es eigentlich unmöglich ist, dass es irgendwann als "so last season" angesehen wird. Und mit diesem Argument kriegt man mich immer. Mein Freund lacht immer, wenn ich ihm von einem Stück erzähle, was soooo teuer aber gleichzeitig auch so "zeitlooooos" ist. Aber das ist mir einfach wichtig. Was bringen mir teure Sachen, die ich in einem Jahr nicht mehr leiden mag? Nur ein Loch im Konto.

Was sind eure "Luxussünden", die ihr euch trotz knappem Budget einfach mal erlaubt habt?

*Ja, ich weiß, eigentlich sagt man als political correcte Person "Studierende". Das klingt aber doof.

2014/08/23

Herbstfavoriten 2014


Ohrringe und Perlenring / Pernille Corydon
Schal und Pullover / Acne Studios
Hut / &Other Stories

Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Die Farben auf der Straße werden gedeckter, die Mücken verschwinden und der Heuschnupfen auch. Mit befreiter Nase kann man sich dann an regnerischen Tagen vor den Kamin verkrümeln, Kakao schlürfen und sich in dicke Strickpullover kuscheln. Genau so einen Wohlfühlpulli habe ich bei Acne entdeckt. Zwar sind 340€ echt eine Menge, aber zum Glück geht es für mich Ende September nach Stockholm und da sind die Sachen dank Wechselkurs schon einmal 20% günstiger. Ein weiteres Plus ist der abnehmbare Rollkragen, der sich bestimmt als Schal auch gut machen würde. Bleibt nur die Frage: Beige oder Schwarz?

Der Canada-Schal wird auf jeden Fall auf meine Weihnachtswunschliste gesetzt. Die Version in schwarz hat mich wunderbar durch den letzten Herbst und Winter gebracht und wird dann hoffentlich im Dezember durch das Modell in grau ergänzt. 

Die Behind the Ear-Ohrringe von Pernille Corydon habe ich mir bereits in der rosegoldenen Version in einem kleinen Schmuckgeschäft in Göttingen gekauft, die goldenen sind aber auch eine Überlegung wert. Bei Pieper's in Göttingen haben sie 64€ gekostet, was bei der hochwertigen Verarbeitung und Vergoldung wirklich vertretbar ist.

Meinetwegen kann der Herbst sofort loslegen mit Matschwetter und Gradzahlen jenseits der 20er-Marke!

2014/07/24

Grünzeug von VONTRUEBA


(Via VONTRUEBA)

Als ich bei den Janes auf VONTRUEBA aufmerksam gemacht wurde, war es gleich um mich geschehen. Ich brauche Grünzeug an der Wand. Dringend. Am besten sofort. 
Dieses Bedürfnis ist nicht ganz rational, aber immerhin verständlich, oder?

/Ich habe heute noch meine mündliche Schwedischprüfung und am 05.08. meine allerletzte Bachelorklausur. Deswegen gibt es von mir erst ab Mitte August wieder ein Lebenszeichen.

2014/05/28

Sommer, Sonne, Sackkleider


1 Wood Wood / 2 und 3 Monki / 4 Acne Studios
5 Acne Studios / 6 Weekday / 7 Cheap Monday / 8 Henrik Vibskov

Ich hatte mir ja 3 Joker bei meinem 100 (oder weniger) Dinge für ein Jahr-Vorsatz gewährt. Jetzt sind fast die Hälfte der Monate um und erst ein Joker verbraucht (wofür erfahrt ihr bestimmt ganz bald). Momentan steigen ja wieder die Temperaturen und da lassen mich die ganzen herrlichen luftigen Kleider immer wieder virtuelle Einkaufswagen füllen. Und ich lass mich dann doch nicht kaufen. Meine Favoriten habe ich zum Vergleich mal nebeneinander aufgereiht, eines davon wird mein Sackkleid 2014. Ich schwanke momentan zwischen Nummer 1 und 7...oder doch 6? Welches ist euer Favorit?

2014/04/07

100für1: Schuhe


Topshop 2011 / Zara SS13 / Primark 2010
Birkenstock Kairo / &Other Stories / Nike
Vagabond Sue / Zara SS13 / Vagabond Code
Vagabond Kasai / Converse / Mango 2013


Part 2 meiner kleinen Inventur. Es fehlen noch meine Winterschuhe (ein Paar Chelsea Boots und ein Paar Schnürschuhe), sowie meine Vagabond Dee Stiefeletten. Diese lagern momentan zu Hause. Insgesamt 15 Paar sind okay, auch wenn ich sicherlich noch das ein oder andere Exemplar aussortieren könnte. Ich werde diesen Sommer mal genau beobachten, welche ich wirklich trage. Der Rest wird dann minimalisiert. Aber eigentlich bin ich wunschlos glücklich mit meiner kleinen Kollektion. 

2014/04/06

100für1: Taschen

Um einen besseren Überblick über den Inhalt meines Kleiderschrankes zu erhalten, habe ich mit einer kleinen Inventur angefangen. Jeden Tag möchte ich nun eine Kategorie dokumentieren. Angefangen mit den Taschen geht es weiter mit meinen Schuhen, Jacken, Oberteilen, Hosen, und so weiter, bis ich alles einmal fotografiert habe. Das Ziel "100 Dinge für ein Jahr" habe ich nach meinen Ausmist-Aktionen in den letzten Wochen wohl locker unterschritten. Es sind wirklich nur noch 2 Malm-Kommodenschubladen und eine Kleiderstange übrig geblieben. Zum Vergleich: Bei meinem Einzug vor fast 2 Jahren waren 6 Kommodenschubladen und 2 Kleiderstangen prall gefüllt. Bei meinem Auszug werden nun viel weniger Kisten nötig sein, da ich alles, was mich belastet hat, mittlerweile fast vollständig verkauft oder verschenkt habe. Die wenigen Sachen, die ich noch loswerden möchte, passen in eine Umzugskiste. Nun aber zu den Taschen: Zusätzlich zu denen auf den Bildern besitze ich noch einen großen Reisekoffer, einen großen Einkaufsjutebeutel und einen Turnbeutel. Insgesamt 11 Stück finde ich vertretbar. Die braunen Taschen von meiner Mama beweisen mir mal wieder aufs Neue, dass Qualität  vor allem bei Taschen das wichtigste Kriterium sein sollte. Die Taschen sind mittlerweile etwa 25 Jahre alt und werden trotzdem noch gerne getragen. Zwar werde ich wegen der Verfärbungen und Regentropfen im Leder mal zum Schuster gehen müssen, ansonsten sind die Designs noch genauso aktuell wie damals. Genau nach solchen "vererbbaren" Stücken suche ich und möchte meine Garderobe danach ausrichten. Zeitlos und hochwertig und trotzdem nicht langweilig.




1/ I Am 2/ Zara 3/ Acne Studios
4/ Flohmarkt 5/ Zara
6/ Mama 7/ Bree (auch von Mama) 8/ Mama